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Monthly Archives: Juli 2015

Zuhören ist eine Kunst

Wann hattest Du zum letzten Mal das Gefühl, dass Dir jemand RICHTIG zuhört? Wann hast Du zum letzten Mal Deinem Mann/Deiner Frau, Deinen Kindern oder Deinen Mitarbeiterinnen RICHTIG zugehört?

 

Zuhören ist eine Kunst, die nur wenige Menschen beherrschen.

„Hörst du mir überhaupt zu?“ „Hast du überhaupt gehört was ich gesagt habe?“ sind zwei häufig vorkommende Fragen in der zwischenmenschlichen  Kommunikation. Hören und Zuhören sind jedoch sehr unterschiedlich. Hören ist ein automatischer physiologischer Vorgang unseres Körpers, es sei denn eine angeborene Behinderung verhindert dies. Zuhören dagegen ist ein aktiver Prozess, um den wir uns bemühen, mal besser, mal schlechter. Wir mögen zwar hören, was der andere sagt, aber hören wir auch hin, empfangen wir seine Botschaft?

Zuhören ist ein wichtiger Teil meiner Coachingpraxis. Ich bin immer wieder verblüfft, wie Menschen aufblühen, wenn ich ihnen die richtigen Fragen stelle und ihnen dann aktiv, aufmerksam und geduldig zuhöre. Wenn sie einen Raum erhalten, in dem sie sich kreativ mit Gefühlen, Worten und Ideen entfalten dürfen.

Wenn Du nicht sicher bist, wie richtiges Zuhören, Hinhören funktioniert, dann halte Dich an das, was ich früher in Verkaufsschulungen gelernt habe: „Frage stellen und Klappe halten!“ Es gibt  einen Grund, warum wir zwei Ohren und einen Mund haben, aber manche Menschen verhalten sich so als sei es umgekehrt. Weiterlesen

Neugier hilft immer

„Neugier? Das ist ja einfach“ sagte mein Mann mit einem frechen Grinsen als ich anfing zu schreiben. Auf meine Frage „weshalb?“ meinte er: „Frauen sind doch immer neugierig, oder?“ Recht hat er! Ich zumindest bin immer wieder begierig, Neues zu erfahren, zu lernen und auszuprobieren. Er hat es sicher anders gemeint, aber das ist ein anderes Thema 😉

Schon in der Sesamstraße hieß es so schön: „Wer, wie was? Wieso, weshalb, warum?… Wer nicht fragt bleibt dumm.“ Kinder sind von Natur aus neugierig, sie wollen verstehen wie die Welt um sie herum funktioniert. Das ist für Eltern häufig anstrengend,  nicht immer haben sie alle Antworten, manchmal wird die Fragerei auch einfach zu viel. Vielleicht hilft es, sich dann vor Augen zu halten, dass Neugier  im gleichen System in Gehirn passiert wie Lernen. „Neugier ist die Antriebsfeder des Lernens“, Neugier  „bewirkt eine bessere Einspeicherung der Antwort und sichert damit ihr besseres langfristiges Behalten“ laut Prof. Manfred Spitzer, dem führenden deutschen Gehirnforscher.

Wie wichtig es ist, möglichst viele Fragen zu beantworten wusste schon Albert Einstein: „Jedes Kind bringt eine göttliche Neugier mit, die so oft frühzeitig verkümmert“. Offensichtlich konnte er sich seine göttliche Neugier erhalten, denn ebenfalls von ihm soll der Ausspruch stammen: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig“.

Neugier führte dazu, dass Entdecker unbekannte Gebiete unserer Welt erforscht haben.

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Wie Hape Kerkeling mich zum Weinen brachte

„Ich bin dann mal weg“ ist der Buchtitel von Hape Kerkelings „Reise auf dem Jakobsweg“. Dieses Buch habe ich kürzlich in der Büchertausch-Telefonzelle bei uns im Rathaus entdeckt. Offensichtlich neu und ungelesen. Heute Morgen habe ich zuerst das Nachwort gelesen. Darin beschreibt er, wie er  gebeten wurde, sein Pilgerglöckchen zum ersten Mal nach seiner Reise in einer Talkshow wieder zu läuten.

Er tat es und dachte dabei an die beiden Frauen, die ihn  auf dieser Reise begleitet hatten und denen er ganz zu Anfang für die gemeinsamen Erfahrungen dankt.  Nach der Sendung hatte er jeweils eine Nachricht von beiden Frauen auf seinem Anrufbeantworter mit der Nachricht: „I heard the bell!“ (Ich habe die Glocke gehört). Eine lebt in Neuseeland, die andere in England. Die Tochter der Neuseeländerin war gerade in Hamburg bei ihrem Freund und erkannte im Fernsehen die Glocke ihrer Mutter. Also rief sie in Neuseeland an, diese rief dann wieder die andere Freundin in England an, und beide meldeten sich telefonisch bei Hape.

Als ich das las schossen mir die Tränen in die Augen. Ich setzte mich einen Augenblick in meinen Meditationssessel und lies das Ganze auf wirken. Ich persönlich glaube nicht an Zufälle, ich sage immer: es fällt Dir zu, weil es fällig istWeiterlesen

Dankbarkeit stärkt Dich

Wann warst Du zum letzten Mal dankbar, so richtig aus tiefstem Herzen? Dankbar für all das Gute in Deinem Leben und um Dich herum?

Wenn Du dankbar bist, dann fokussierst Du Dich auf etwas Positives, auf Überfluss und Üppigkeit, begibst  Dich damit in eine aufwärts gerichtete Spirale, die  Dich leicht immer höher zieht. Dann passieren scheinbar „zufällige“ Begebenheiten, die  Dein Leben leichter, schöner und besser machen. Wenn Du Dich dagegen auf das fokussierst, was nicht ausreichend vorhanden ist in  Deinem Leben, dann besteht die Gefahr, dass Du Dich in eine emotionale Abwärtsspirale begibst. Und aus der kommst Du nur schwer wieder heraus. Dann passieren auch ständig „schlechte“ Dinge um Dich herum. Als ob das Universum  Dir beweisen wollte, dass Du recht hast. Weiterlesen

Deine Löffelliste und Taschenliste steigern Dein Selbstvertrauen

Die Löffelliste ist Deine Liste der  101 Dinge, die Du noch erleben möchtest, bevor Du „den Löffel abgibst“. Die Idee stammt aus dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ (im Original: „The Bucket List“) mit Morgan Freeman und Jack Nickolson. Bevor er den Löffel abgibt (engl.: kick the bucket) will Morgan Freeman noch eine Menge verrückter Dinge erleben.  Jack Nickolson hilft ihm dabei.  Im Englischen heißt die Löffelliste bucket list.

Egal, ob Du nun Löffelliste oder bucket list bevorzugst, schreib sie einfach. Nimm Dir Zeit am Wochenende, mindestens 2-3 Stunden, in denen Du ungestört bist. Weiterlesen

Wie Du mehr Energie bekommen kannst

Geht es Dir auch so? Es gibt Tage, da hat man “einfach keine Energie”.

Woran liegt das nur? Es kann verschiedene Ursachen haben.

  • Schläfst Du ausreichend (7 – 8 Stunden)?
  • Ernährst Du Dich gesund (viel Obst, Gemüse, wenig Zucker, kaum Fertiggerichte)?
  • Trinkst Du genug Wasser (30 ml pro kg Körpergewicht)?
  • Bewegst Du Dich täglich (30 min leichte körperliche Aktivität, z. B. Spaziergang oder Treppen steigen statt Rolltreppe etc.)?
  • Hältst Du täglich einmal inne (Tagträumen, Gebet, Meditation etc.)?
  • Vermeidest bzw. limitierst Du Genussgifte (Koffein, Nikotin, Alkohol)?
  • Kannst Du medizinische Ursachen ausschließen (Allergien, Unverträglichkeiten, Mangelzustände etc.)?
  • Hast Du ein Ziel, das Dich antreibt, kennst Du Deine Lebensaufgabe?
  • Konzentrierst Du Dich in der Regel nur auf eine Aufgabe statt ewig zu „multi-tasken“?

Wenn Du all diese Fragen mit „JA“ beantworten kannst: herzlichen Glückwunsch, Superman/Superwoman. Schreibe mir, ich möchte Dich gern kennenlernen! 😉

Falls Du all diese Fragen mit „NEIN“ beantworten musstest: Achtung, Handlungsbedarf! Weiterlesen

Wie Du Dich mit einem Wort sofort stärker fühlen kannst

Bist Du auch manchmal genervt, weil Du ewig in der Warteschleife hängst? Oder irgendwo ewig lange warten musst? Du hast ein Problem mit der Technik und brauchst Hilfe.  Kurzer Anruf bei der technischen Hotline,  Du denkst, das ist dann schnell erledigt, aber mit jeder Sekunde, die Du warten musst, steigt Dein Puls. Du ärgerst Dich, weil Du Deine Zeit verschwendest. Damit steigt Dein Stresslevel, das schwächt Dich.  Das muss nicht sein, denn mir nur einem Wort kannst Du diese Energie sofort komplett verändern und Dich stärker fühlen.  Weiterlesen

Schalte einfach mal ab

Hast Du auch zu viel und zu wenig?  Zu viele Verpflichtungen, zu viel Stress, zu viel von dem falschen Essen, zu wenig Bewegung, zu wenig Geld, zu wenige Kunden, zu viele Termine, zu viele Ideen und zu wenig Zeit sie umzusetzen. Halt, Stopp, halt mal inne. Gleichzeitig gibt es viele Tipps, wie Du das alles bewältigen kannst. Immer neue Verlockungen, noch ein Seminar, ein Webinar, ein Vortrag, ein neues Buch zu lesen. Wie sollst Du  das bloß alles schaffen? Ganz einfach: es ist gar nicht zu schaffen. Wir werden nie mit der Arbeit fertig, wenn wir Kopfarbeiterinnen sind. Eine Webseite ist nie „fertig“, genau wie wir nie „fertig“ sind im Sinne von vollendet, perfekt. Wir sind eher „fertig“ im Sinne von ausgebrannt, erschöpft, müde.

Auch die Natur ist nie fertig, sie durchläuft nur immer neue Zyklen. Weiterlesen

Hinfallen, aufstehen, achtsam weiter laufen

Letzten Sonntag  lag ich plötzlich auf der Nase. Autsch, das tat weh. Bei meinem sonntäglichen Waldlauf war ich über eine Wurzel gestolpert. Wie kam das? Ich hatte die Füße offensichtlich nicht hoch genug genommen – und ich war nicht konzentriert auf mein Laufen, ich war mit den Gedanken wo anders. Dabei kann ich mich nicht mal mehr daran erinnern, woran ich gedacht habe.

Die Wurzeln machen den Waldweg uneben, ich freue mich, dass die Wurzeln zu sehen sind, sie erinnern mich daran, wie stark sie sind und dass sie sich ihren Weg suchen. Ich wurde mal wieder daran erinnert, dass ich die universelle Apotheke in meinen Händen habe. Die Schwellungen an meiner Hand und an meinem Ellenbogen sind sehr schnell zurückgegangen, da ich mir selbst sofort Reiki gegeben habe.

Dann bin ich gleich wieder aufgestanden, bin weiter gegangen und konnte nach einer Weile auch wieder laufen.

Natürlich habe ich versucht zu ergründen, was die Lernerfahrung für mich sein sollte, welche Botschaft das Universum hier für mich hat. Das ist nicht so einfach, aber einige Menge Dinge gingen mir durch den Kopf:

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