Category Archives for "Selbstvertrauen"

Danke, dass Du einen Unterschied machst!

Danke - You made me feel good - Coach Beate

Gestern hatte ich Geburtstag. Viele, viele liebe Menschen aus nah und fern haben mir gratuliert, über alte und neue Medien. Sie alle haben mich zutiefst berührt. Einmal mehr ist mir klar geworden, wie wichtig es ist, dass wir erfahren: Du wirst geliebt. Du bist wichtig. Du zählst. Du bist besonders. Du erhellst meinen Tag.

Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. 

Wie möchtest Du gelobt werden?

Vermisst Du manchmal Lob? Würdest Du gerne öfter ein „Danke“ oder „Das hast Du gut gemacht“ hören?

Fällt es Dir leicht, andere zu loben? Wie reagierst Du, wenn Du gelobt wirst? Kannst Du es leicht und charmant mit einem Lächeln annehmen und Dich bedanken? Oder ist es Dir gar peinlich?

Laura Trice traute sich nicht, sich für ein erhaltenes Lob zu bedanken, weil sie sich schüchtern fühlte und weil es ihr peinlich war.

Lass Dein Licht leuchten

Herbstbaum - Coach Beate

Jetzt im Herbst leuchten viele Bäume in den herrlichsten Gelb-, Gold- und Rottönen. Strahlst Du mit? Lässt Du Dein Licht leuchten oder stellst Du es lieber unter den Scheffel? [1]

Schau Dir die Bäume mal genau an: sie stehen da in all ihrer Pracht, und es stört sie überhaupt nicht, ob ein paar Zweige oder Äste zu dick oder zu dünn sind. Sie fragen auch nicht, ob der Farbton, in den sie sich gekleidet haben, der neuesten Mode entspricht.

Emotionaler Herbstputz – Emotionale Entgiftung

Emotionaler Herbstputz - Coach Beate - K. Beate Richter

Hast Du schon mal einen emotionalen Herbstputz gemacht? Im Garten wird jetzt nochmal Unkraut gejätet, der Garten wird fit gemacht für den Winter. Früher auf dem Lande haben wir immer im Herbst den gründlichen Herbstputz gemacht: Fliegendreck wegputzen, Spinnweben entfernen, nochmal Fenster putzen usw. usf. Später im Frühjahr kam dann, nach dem Ende der Heizperiode, der Frühjahrsputz.

Emotionaler Herbstputz, emotionale Entgiftung oder emotionales Unkrautjäten, egal, wie Du es nennst, jetzt ist die Zeit zum Ballast abwerfen, also zum rausschmeißen, ausmisten und loslassen: 

Komplimente stärken Selbstvertrauen und Leistungsfähigkeit

Du siehst gut aus

Wie reagierst Du, wenn Du ein Kompliment bekommst? Kannst Du Dich ehrlich darüber freuen, ist es Dir peinlich oder stellst Du es in Frage („meinst Du das wirklich?“).

Wenn es Dir schwer fällt oder sogar peinlich ist, ein Kompliment zu bekommen gibt es einen Trick, wie Du Dich besser damit fühlen kannst.

Werte geben Dir Mut und Selbstvertrauen

Werte treiben uns an, geben uns Orientierung und Halt. Sie helfen uns, Entscheidungen zu treffen; sie sind das, was uns „wertvoll“ und unverzichtbar ist im Leben.

Viele Menschen kennen ihre Werte nicht oder sind sich dieser nicht bewusst. Häufig habe ich mit meinen Coachingklientinnen ihre Wertehierarchie erarbeitet, die ihnen von da ab bei Entscheidungen hilfreich war.

Werte sind Wegweiser bei schwierigen Entscheidungen.

Beispiel: eine neue berufliche Position wird angeboten, die mit einem erheblichen Einkommenszuwachs ausgestattet ist, aber auch viele Überstunden und längere Reisen erfordert. Bei der Frage, ob diese Position akzeptiert werden soll, kann die Wertehierarchie helfen. 

Mir ist nichts mehr peinlich

Coach Beate - Mir ist nichts mehr peinlich

Ist es Dir peinlich, wenn Du Fehler machst? Weshalb eigentlich? Fehler gehören dazu,  wenn wir etwas Neues beginnen, dann geht es am Anfang nicht so gut, vielleicht ein wenig holprig, aber mit jedem Mal geht es besser, ob das nun Laufen oder Auto fahren lernen, eine neue Sprache oder eine neue Aufgabe ist.

Letzte Woche habe ich meinen Newsletter  rausgeschickt, zum ersten Mal mit einem Link für ein Video. Obwohl es in der Vorschau funktionierte war der Link in der E-Mail, die rausging,  verschwunden. Ups, peinlich? Nein, ganz und gar nicht. 

Feedback ist Futter für die Seele

Der Begriff “Feedback” hat seit seiner Einführung vor fast 70 Jahren einen Bedeutungswandel durchlaufen, ursprünglich wurde damit eine „Rückkopplung“ beschrieben, während wir ihn heute eher im Sinne von „Rückmeldung“ benutzen.

Im Englischen bedeuten die Wortteile:

to feed: füttern, nähren

to back: unterstützen

back: zurück

Wenn Du Feedback gibst, unterstützt Du damit also Dein Gegenüber und hilfst ihm dabei, weiter zu wachsen oder ein Verhalten zu ändern. Damit nährst Du seine Seele und hilfst ihm dabei, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.

Für Dich kann Feedback ein Werkzeug sein, das Dir und Deinem Umfeld hilft, besser, glücklicher und entspannter zu leben. Ich benutze es erfolgreich als Werkzeug, sowohl in meiner Arbeit als Coach als auch in meinem Toastmasters Club. (Toastmasters: Reden und Präsentationen geben, Redeangst überwinden, es gibt gut 60 Clubs in Deutschland, 5 in Österreich, 39 in der Schweiz.)

Um hilfreich Feedback zu geben brauchst Du nur: Deine Augen, Deine Ohren, Dein Herz. Anders ausgedrückt, Du teilst Deinem Gegenüber mit, was Du gesehen, gehört und gefühlt hast und Du sagst ihm, wie Du es lieber hättest.

Mehr Toleranz wagen

“Toleranz ist die Bereitschaft, auch andere Auffassungen und Verhaltensweisen zu dulden, als sie für den Durchschnitt oder für die eigene Lebensform gelten…. Ein Mangel an Toleranz gehört zu den Eigenschaften der autoritären Persönlichkeit”[1]. Dies möchte ich noch ergänzen um „Aussehen, Figur und Eigenschaften“.

Immer wieder muss ich in erschreckendem Umfang fehlende Toleranz beobachten. Und dieses autoritäre Verhalten ist so erschreckend, weil es die Menschen davon abhält, ein glückliches und selbstbewusstes Leben zu führen. 

Herausforderungen sind Gelegenheiten zum Wachsen

Die Herausforderungen des Lebens sind vielfältig und können manchmal leicht zu viel werden. Herausforderungen haben unterschiedliche Bedeutungen:

  1. Eine Aufgabe oder Arbeit, die einem alles abverlangt – auch Prüfstein genannt
  2. Eine Situation im Sport, in der man von einem Gegner zu einem Kräftemessen herausfordert wird – auch Wettkampf genannt
  3. Ein Angriff oder eine Bedrohung, der man sich stellen muss – auch Provokation genannt

Eine Herausforderung kann man entweder bewusst annehmen, sich ihr stellen, oder sie meiden,  ihr aus dem Weg gehen.

Beim bewussten Annehmen kann meine positive, neue Definition helfen: