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Meine Mutter, Brombeeren und Englischvokabeln

Brombeeren - Coach Beate

Brombeerzeit, lecker, leider ist sie in diesem Jahr schon vorbei. In der letzten Woche haben wir die letzten gepflückt. Und jedes Mal, wenn ich Brombeer-Hecken sehe muss ich daran denken, wie sie mir geholfen haben beim Englisch lernen.

Es war Anfang September, ich war gerade in die 5. Klasse gekommen und musste meine ersten Englisch-Vokabeln lernen: I am – ich bin, you are – Du bist, he/she/it is – er/sie/es ist usw. Ich übte rauf und runter, aber konnte diese fremden Wörter einfach nicht in meinen Kopf bekommen. 

Starte jeden Tag richtig

Coach Beate - Startknopf

Jedes Rennen, ob im Motorsport, Pferdesport oder in der Leichtathletik, beginnt mit dem Start und endet mit dem Ziel. Der Oktober ist der Start für das letzte Quartal des Jahres. Endspurt in den Firmen für das Jahresendgeschäft. Letzte Gelegenheit, die Umsatzziele für das Jahr noch zu erreichen.

 

Zu Beginn eines jeden neuen Jahres starten die meisten Menschen durch, sie sehen den 1. Januar als die Start- und den 31. Dezember als die Ziellinie. Da gibt es viele gute Vorsätze von denen die meisten bald schon wieder vergessen sind.

Wie Du leicht zur Ruhe kommen kannst

Wie du leicht zur Ruhe kommst

Wir leben in einer lauten und hektischen Welt. Daraus resultierend haben wir die Fähigkeit verloren zur Ruhe zu kommen, einmal ganz still zu werden. Als ich in Shanghai lebte fiel mir immer auf, wie relativ ruhig Deutschland ist, wenn ich dort zu Besuch war. Heute fällt mir immer auf, wie laut Hamburg ist, auch wenn ich dort sehr gerne bin und die Stadt und ihre verschiedenen Stadtteile mit all der Inspiration genieße. Dennoch ich bin immer froh, wenn ich zurück bin in unserem beschaulichen Norderstedt.

In Shanghai hatten wir das Glück, in Pudong zu wohnen. Dort war nicht nur die Luft besser als  in Puxi, auf der alten Seite des Flusses, es war damals auch ruhiger, besonders abends und am Wochenende. Eine Freundin, die in der Altstadt lebte, antwortete auf die Frage was ihr am meisten in Shanghai fehlt: „Ruhe. Es sei einfach immer zu laut“.

Feedback ist Futter für die Seele

Der Begriff “Feedback” hat seit seiner Einführung vor fast 70 Jahren einen Bedeutungswandel durchlaufen, ursprünglich wurde damit eine „Rückkopplung“ beschrieben, während wir ihn heute eher im Sinne von „Rückmeldung“ benutzen.

Im Englischen bedeuten die Wortteile:

to feed: füttern, nähren

to back: unterstützen

back: zurück

Wenn Du Feedback gibst, unterstützt Du damit also Dein Gegenüber und hilfst ihm dabei, weiter zu wachsen oder ein Verhalten zu ändern. Damit nährst Du seine Seele und hilfst ihm dabei, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.

Für Dich kann Feedback ein Werkzeug sein, das Dir und Deinem Umfeld hilft, besser, glücklicher und entspannter zu leben. Ich benutze es erfolgreich als Werkzeug, sowohl in meiner Arbeit als Coach als auch in meinem Toastmasters Club. (Toastmasters: Reden und Präsentationen geben, Redeangst überwinden, es gibt gut 60 Clubs in Deutschland, 5 in Österreich, 39 in der Schweiz.)

Um hilfreich Feedback zu geben brauchst Du nur: Deine Augen, Deine Ohren, Dein Herz. Anders ausgedrückt, Du teilst Deinem Gegenüber mit, was Du gesehen, gehört und gefühlt hast und Du sagst ihm, wie Du es lieber hättest.

Intuition kann man trainieren

Intuition ist laut Wikipedia „Eine Begabung, auf Anhieb eine gute Entscheidung treffen zu können, ohne die zugrunde liegenden Zusammenhänge explizit zu verstehen“. Umgangssprachlich “aus dem Bauch” (“Bauchgefühl”), spontan“. Andere Ausdrücke sind Eingebung, Instinkt oder auch sechster Sinn.

Das männliche Geschlecht benutzt gern den Begriff „jaja, weibliche Intuition“ wenn sie meinen, dass sie recht hatten. Oder auch: „jaja, Du mit deiner weiblichen Intuition“ wenn sie sich über die weibliche Weisheit ärgern. 

Wie Du die Balance in Deinem Leben wieder herstellen kannst

Balance bezeichnet laut Wikipedia:

  • ein Gleichgewicht von entgegenwirkenden Kräften oder Aspekten oder einen Zustand der Ausgewogenheit
  • Ausgeglichenheit

Als Kind habe ich leidenschaftlich gerne gewippt. Wir haben uns unsere Wippe selbst gebaut, indem wir ein Brett über einen großen Holzklotz oder über eine niedrige Mauer gelegt haben. Dann gab es drei Möglichkeiten: herauszufinden, wie man sich an beiden Enden verteilen musste um die Balance zu halten und diese dann so lange wie möglich zu erhalten. 

Jetzt reicht es aber!

Jetzt ist ein unglaublich kraftvolles Wort, das Du sehr gut einsetzen kannst um Dich selbst zu motivieren, Dir Mut zuzusprechen und Dir einen Energieschub zu verschaffen. Jetzt aber! Benutze ich häufig, wenn Dinge nicht auf Anhieb funktionieren und ich noch einen Versuch starte.

Jetzt reicht es aber! habe ich als Kind oft von meiner Mutter gehört wenn ich mal wieder nicht gehorcht habe oder meinen eigenen Kopf durchsetzen wollte. Als Kind fand ich das nervig, heute benutze ich es ganz gezielt wenn ich etwas ändern möchte. Bei mir selbst (z. B. wenn der Hosenbund kneift, dann werden Konsequenzen gezogen) oder wenn ich mit Menschen arbeite, die etwas verändern möchten.  Wenn uns etwas „reicht“, wenn wir „genug“ haben, dann ist das ein  wichtiger Hinweis darauf, dass wir etwas verändern möchten.

Jetzt erst recht! ist für einige Menschen die Reaktion wenn sie hören, dass sie etwas nicht tun sollen oder können. Brian Tracy, einer der bekanntesten amerikanischen Motivationsredner, propagiert Tu es Jetzt! um ein Dringlichkeitsgefühl zu entwickeln, mit dem man produktiver wird. 

Ungeduld hat häufig Schuld

Ungeduld hat eine ganze Reihe von Bedeutungen: Aufregung, Erregtheit, Erregung, Anspannung, Erwartung, Getrieben sein, Eile, Hektik, Hochspannung, Nervosität, Neugier, Rastlosigkeit, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Sehnsucht, Spannung, Wissbegier.[1] Hierzu möchte ich noch Respektlosigkeit und mangelndes Einfühlungsvermögen ergänzen.

Ungeduld hat bei Kindern häufig eine andere Bedeutung als bei Jugendlichen oder Erwachsenen. Ich erinnere mich noch genau an die Vorfreude und gespannte Erwartung, die meinen Bruder und mich als kleine Kinder am “Heiligen Abend” befallen hat. Der Nachmittag bis zur Bescherung schien sich endlos lange hinzuziehen. „Wie lange noch?“ fragten wir voller Ungeduld ca. alle 5 Minuten, die gleiche Frage stellten wir bei langen Autofahrten, abwechselnd mit „wann sind wir endlich daaaa?“ 

Anerkennung ist eine Abkürzung zum Herzen

So wie Pflanzen Licht brauchen um zu gedeihen brauchen wir Menschen Anerkennung. Wir beziehen Anerkennung aus der Arbeit, die wir leisten, aus dem Bewusstsein, etwas geleistet zu haben. Aber auch aus dem Lob, das wir von anderen bekommen. Manchmal reicht schon ein Lächeln oder einfach ein ehrlich gemeintes „Das hast Du gut gemacht“ oder „Danke für…..“ Wenn wir keine Anerkennung bekommen kann unser Selbstwertgefühl verkümmern, wir können uns ungeliebt, nutzlos, wertlos fühlen. Dies kann zur Resignation führen, bis hin zur Depression. 

Was ich beim Joggen entdeckt habe

Neuerdings laufe ich wieder regelmäßig. Im Sommer geht es leichter, besonders wenn morgens schon die Sonne scheint. Am Anfang war es frustrierend, da ich ständig Gehpausen einlegen musste, ich war so aus der Übung, dass ich eher am Schnaufen als am Laufen war. Trotzdem habe ich weiter gemacht. Kleine Schritte, kleine Distanzen. Nach ein paar Tagen konnte ich schon einen Kilometer am Stück durchhalten.

Gestern Morgen habe ich eine neue Strecke ausprobiert – und eine erstaunliche Entdeckung gemacht: es kommt auf die Perspektive an. Genau wie im Leben. Wenn ich auf die elendig lange Strecke schaue, die vor mir liegt, dann komme ich schneller außer Atem. Wenn ich mich auf den Boden direkt vor meinen Füßen konzentriere, dann geht es leichter. Die lange Strecke entmutigt mich, sie scheint kein Ende zu nehmen. Die nächsten 2, 3 Meter scheinen nur so unter meinen Füßen dahin zu fliegen. Das beflügelt mich.