DREAMS Formel für Lifedesign

Du bist eine Designerin, du gestaltest dein eigenes Leben. Diese Formel soll dich daran erinnern und dich ermutigen. Nimm dein Leben in deine eigenen Hände und gestalte es nach deinen Wünschen. Diese Formel macht es dir leichter.

Decision
Responsibility
Emotions
Attitude
Mindfulness
Self-Reflection

Decision – Entscheidung

Alles fängt mit deiner Entscheidung an. Du kannst dich für oder gegen etwas entscheiden. Keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung. Damit bleibst zu stecken in deinem gegenwärtigen Zustand.

Louise Hay, Autorin von „Heile deinen Körper“ und Gründerin des berühmten Verlags Hay House sagte im Jahr 2007 auf der Bühne, dass sie die Entscheidung getroffen hatte, ihr 8. Lebensjahrzehnt zur besten Dekade zu machen, die sie bisher erlebt hatte. Sie forderte das Publikum auf, es ebenfalls zu tun.

Entscheide dich dafür, die Dekade in der du gerade bist, zu deiner besten zu machen. Damit entfallen gleich die Ausreden wie“ ich bin zu alt dafür“. Louise Hay war 80, als sie das sagte! Und sie verstarb erst am 30.08. dieses Jahres, kurz vor ihrem 91. Geburtstag.

Als ich vor mehr als 20 Jahren Neurodermitis auf den Händen bekam sagte mir meine Ärztin, dass ich mein berufliches Umfeld verlassen müsse. Sie kannte meine Geschichte. Ich war unglücklich im strukturierten Finanzvertrieb, sah aber keinen Ausweg. Keine Versicherungsgesellschaft würde mir einen Vertrag geben, ich war zu alt, um neu anzufangen und zu lange aus dem Angestellten-Verhältnis raus. Glaubte ich.

Dann wurde meine Neurodermitis  schlimmer – interessanter weise nur auf den Handrücken. Und ich traf ich die Entscheidung: ich musste den Vertrieb verlassen. Es würde schon irgendwie weiter gehen. Plötzlich bekam ich Hilfe. Derjenige, der mich angeworben hatte, half mir, eigene Verträge zu bekommen, so dass ich mich als Versicherungsmaklerin selbständig machen konnte.

Wenn dein Warum stark genug ist, dann ergibt sich der Weg von ganz alleine.  Ich wollte einfach nur gesund werden und wieder glücklich sein mit dem, was ich machte. Dass Versicherungen gar nicht mein Ding sind habe ich erst später eingesehen.

Mein Ding waren die Gespräche mit den Menschen, aber das ist eine andere Geschichte.

  • Welche Entscheidung schiebst du vor dir her?
  • Was hält dich ab?
  • Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  • Und was im besten Fall?

Responsibility – Verantwortung

Du übernimmst Verantwortung für dich selbst, wenn du eine Entscheidung triffst. Deine Verantwortung geht aber noch weiter:

Du bist verantwortlich für deine Gedanken, Taten und Entscheidungen

Achte darauf, was du sagst, denn „jedes Wort, das du sagst, wird dein Leben. Jedes Mal wenn du ein Wort denkst oder sagst, schaffst du dein Leben“ sagte Louise Hay.

Kennst du das noch aus der Kindheit? „Pass auf, dass du nicht kleckerst“ ermahnte Mutter und schwupps war der Fleck wie magisch auf dem Sonntagskleid. Warum? Weil du dich darauf konzentriert hast, NICHT zu kleckern. Und unser Unterbewusstsein nimmt das NICHT gar nicht wahr.

Denk jetzt mal nicht an ein lila-gelb gestreiftes Zebra mit Mickey-Mouse Ohren!

Na? Wahrscheinlich hast du genau das lila-gelb gestreifte Zebra gesehen. Und wahrscheinlich hatte es auch noch Mickey-Mouse Ohren. Du bist verantwortlich für die Zebras in deinem Leben 😉

Emotions – Emotionen/Gefühle

Emotionen sind Hinweise auf deine Schwingungen, sie sind quasi ein biochemisches Feedbacksystem. Die höchste Schwingung haben Liebe/Freude/Freiheit.

Angst hat die niedrigste Frequenz. Ärger, Angst, Wut oder Frust schwingen so niedrig, dass sie sogar dein Herz aus dem Rhythmus bringen können. Das haben die Forscher vom HeartMath Institute bewiesen.

Das Universum antwortet auf deine Schwingungen. Du kennst das: es gibt Tage, da geht alles wie von selbst, du bist im Flow, alles scheint dir zuzufallen. Du fühlst dich gut. Hohe Schwingung zieht Gutes an.

Und dann wieder stehst du morgens mit dem falschen Fuß zuerst auf, schmeißt die Kaffeetasse um, jede Ampel ist rot oder der Bus hat Verspätung usw. usf. Du fühlst dich schlecht. Niedrige Schwingung zieht Negatives an.

Achte auf diese Gefühle, denn sie sind ein Hinweis darauf, dass du deine Energie erhöhen solltest. Wie?

  • Konzentriere dich auf das, was gut ist in deinem Leben.
  • Wofür kannst du dankbar sein?
  • Was oder wer bringt dich zum Lächeln?
  • Schau in den Spiegel und lächele dich an, sag: “Ich liebe dich” zu dir selbst

Mit diesen kleinen Maßnahmen kannst du deine Energie erhöhen und dich damit schnell besser fühlen.  Wenn das alles nicht hilft, dann brauchst du vielleicht professionelle Hilfe.

Emotionen sind auch wichtig, wenn du ein bestimmtes Ziel erreichen willst. Visualisiere es, stell es dir vor. Als ob es schon verwirklicht wäre. Dabei ist wichtig, dass du deine Emotionen erlebst. Sieh, hör, fühle wie es ist, wenn du es erreicht hast. Du musst in dem Film drin sein und es mit allen Sinnen erleben. Und es muss sich gut anfühlen.

Attitude – Haltung

Deine innere Haltung bestimmt, wie du durchs Leben gehst. Kenne deine Werte, lebe sie, kommuniziere sie.

Wenn du offen und ehrlich bist, positiv und ehrlich mit dir selbst, dann gehst du gerade. Du hast eine positive Sichtweise auf die Dinge und die Welt um dich herum.  Und du reagierst gelassener.

Zeige Rückgrat, sprich deine Wahrheit. Kürzlich hatte ich eine nette Begegnung in der U-Bahn. Zwei Mütter saßen mit ihren kleinen lebhaften Kindern auf dem Nachbarsitz jenseits des Ganges.  Mir gegenüber saß ein alter, knorriger Mann. Plötzlich tat er so, als ob im Gang hinter ihm ein Hund wäre, den er aufforderte, die Jungs zum Schweigen zu bringen: „Fass!“  Die Jungs guckten erschrocken.

Ich war empört. Das war nicht witzig, also sagte ich dem alten Mann, er solle die Jungs in Ruhe lassen. Oder ob er dafür verantwortlich sein wollte, dass sie später Angst vor Hunden oder alten Männern hätten. Er schaute ein wenig verdattert und meinte, die Jungs hätten ihn erschreckt, las dann aber schnell weiter in seiner Zeitung. Er wirkte ein wenig verlegen.

Die Mütter stiegen aus und eine beugte sich runter zu mir, lächelte mich an und flüsterte: „Danke“. Oh, danke ihr. Ich war noch am Überlegen, ob ich nicht besser meine vorlaute Klappe hätte halten sollen. Denn plötzlich musste ich an meinen verstorbenen Vater denken, der zum Schluss auch manchmal Witze machte, die keine waren.

Das Danke und das Lächeln der Mutter haben mich bekräftig: Ich zeige Haltung, auch auf die Gefahr hin, dass es unbequem wird.

Zeige Haltung und erlaube in deiner Gegenwart nur ABS:

  • Achtsam
  • Bekräftigend
  • Stärkend

In der Kommunikation und im Umgang miteinander. Lächeln hilft immer ist mein neuestes Lieblingsmantra.

Zeige Haltung und gehe lächelnd durchs Leben.

Mindfulness – Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen.Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben, was zu einem hohen Maß an situationsadäquatem, authentischem und selbstbewusstem Handeln führt.“ (Deutsches Fachzentrum für Achtsamkeit) 

Mit anderen Worten: gehe aufmerksam durch den Tag, nimm bewusst war, was um dich herum passiert, und du kommst mehr in die Balance, reagierst gelassener und erfährst weniger Stress.

Wie oft läufst du auf Autopilot, sinkst am Abend erschöpft zusammen und fragst dich, wo nur der Tag geblieben ist? Und deine to-do-Liste ist auch nicht nennenswert kleiner geworden.

Geh achtsamer durch den Tag, geh bewusster mit dir und deiner Zeit um, und du schaffst mehr. Mach Pausen, sorge für kleine Auszeiten, damit du leichter zur Ruhe kommen kannst, und du wirst gelassener.

Self-Reflection/Selbst-Reflektion

Untersuche und betrachte deine Gedanken und Handlungen:

  • was war gut?
  • was hast du gelernt ?
  • was könntest du lernen aus dem, das nicht so gut lief?
  • was musst du ändern?

Dr. Wayne Dyer sagte sinngemäß, dass du alles in dein Leben ziehen kannst. Du musst nur bereit sein, dich als einen Menschen zu betrachten, der fähig ist, das in dein Leben zu ziehen, was du möchtest, die Beziehungen zu haben, die du möchtest, Fülle und Wohlstand zu haben. Du musst nur den Prozess beginnen, indem zu bereit bist, über die Anwesenheit all dieser Dinge in deinem Leben nachzudenken.

Tipps für deine Selbst-Reflektion:

Meine Einladung an dich: überprüfe diese Formel und verändere sie, so dass sie für dich am besten passt.  Finde eigene wichtige Punkte, vielleicht ist für dich Struktur oder Success (Erfolg) wichtiger, damit sie dich begeistert. Oder für dich ist Motivation wichtiger als Mindfulness.

Dies ist eine Anregung, nimm sie, mach was draus – und halte dich dran. Nimm diese oder deine veränderte Formel als Richtschnur, als Erinnerung und Bekräftigung. Nimm dein Lebens-Design in die Hand.

Für deine D.R.E.A.M.S. Denk an Martin Luther King und an seine Rede “I have a dream“

Teile gerne hier, welche Veränderungen für dich wichtig sind – an der Formel und in deinem Leben.