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Hast du Angst, dich zu blamieren?

Angst dich zu blamieren

“Hast du keine Angst dich zu blamieren?” fragte mich eine Coaching-Kollegin im letzten Jahr.

Hintergrund: ich hatte angefangen, meine Angst vor der Sichtbarkeit auf Video zu überwinden und mein erstes Video auf meiner Facebook-Seite hochgeladen. 

Wie möchtest Du gelobt werden?

Vermisst Du manchmal Lob? Würdest Du gerne öfter ein „Danke“ oder „Das hast Du gut gemacht“ hören?

Fällt es Dir leicht, andere zu loben? Wie reagierst Du, wenn Du gelobt wirst? Kannst Du es leicht und charmant mit einem Lächeln annehmen und Dich bedanken? Oder ist es Dir gar peinlich?

Laura Trice traute sich nicht, sich für ein erhaltenes Lob zu bedanken, weil sie sich schüchtern fühlte und weil es ihr peinlich war.

Coach Beate im Interview

Nun gibt es mich auch live und in Farbe. Ein bisschen mulmig war mir schon vor dem Interview, aber dann hat es Spass gemacht und ich war begeistert. Sandra Köster vom Regenta-Verlag war eine tolle Interview-Partnerin.

Mein jahrelanges Training bei Toastmasters hat sicher geholfen.

Schau Dir einfach mein kurzes Interview an und erzähl mir:

Was hat Dir besonders gut gefallen?

Was möchtest Du noch von mir sehen oder hören?

 

Wenn Du bei dem Gedanken an ein veröffentlichtes Video von Dir Magenschmerzen bekommst oder sonstige Angstgefühle, dann ist das der richtige Zeitpunkt um aktiv etwas zu verändern:

  • such Dir entweder einen Toastmasters Club in Deiner Nähe
  • oder ruf mich an: 040-35 73 90 88 und finde heraus, wie ich Dir helfen kann

Was ist Deine Angst?

Sei doch nicht so kompliziert

Coach Beate - Sei doch nicht so kompliziert - Wendepunkte

Vor ein paar Tagen gratulierte ich einer lieben Freundin zum Geburtstag. Sie fragte mich, ob ich mich an ihre erste Geburtstagsfeier vor ungefähr 30 Jahren erinnerte. Nein. Sie konnte es nicht fassen, weil diese Feier für sie ein Wendepunkt in ihrem Leben war.

Meine Freundin hatte nie eine Geburtstagsfeier als Kind. Für mich waren sie jedes Jahr selbstverständlich: meine Mutter hat Kuchen und Torten gebacken, ich durfte Klassenkameradinnen einladen, abends gab es Salate, und dann wurden meine Gäste von ihren Eltern wieder abgeholt. Wir spielten Verstecken und Topfschlagen, tollten draußen herum und hatten eine gute Zeit.

All das blieb meiner Freundin versagt. Nun wollte sie also auch endlich einmal ihren Geburtstag feiern. Sie war voller Angst: die Wohnung zu klein, was, wenn das Essen nicht reicht, was, wenn es nicht schmeckt, und, und, und. 

Werte geben Dir Mut und Selbstvertrauen

Werte treiben uns an, geben uns Orientierung und Halt. Sie helfen uns, Entscheidungen zu treffen; sie sind das, was uns „wertvoll“ und unverzichtbar ist im Leben.

Viele Menschen kennen ihre Werte nicht oder sind sich dieser nicht bewusst. Häufig habe ich mit meinen Coachingklientinnen ihre Wertehierarchie erarbeitet, die ihnen von da ab bei Entscheidungen hilfreich war.

Werte sind Wegweiser bei schwierigen Entscheidungen.

Mir ist nichts mehr peinlich

Coach Beate - Mir ist nichts mehr peinlich

Ist es Dir peinlich, wenn Du Fehler machst? Weshalb eigentlich? Fehler gehören dazu,  wenn wir etwas Neues beginnen, dann geht es am Anfang nicht so gut, vielleicht ein wenig holprig, aber mit jedem Mal geht es besser, ob das nun Laufen oder Auto fahren lernen, eine neue Sprache oder eine neue Aufgabe ist.

Letzte Woche habe ich meinen Newsletter  rausgeschickt, zum ersten Mal mit einem Link für ein Video. Obwohl es in der Vorschau funktionierte war der Link in der E-Mail, die rausging,  verschwunden. Ups, peinlich? Nein, ganz und gar nicht. 

Neugier hilft immer

„Neugier? Das ist ja einfach“ sagte mein Mann mit einem frechen Grinsen als ich anfing zu schreiben. Auf meine Frage „weshalb?“ meinte er: „Frauen sind doch immer neugierig, oder?“ Recht hat er! Ich zumindest bin immer wieder begierig, Neues zu erfahren, zu lernen und auszuprobieren. Er hat es sicher anders gemeint, aber das ist ein anderes Thema 😉

Schon in der Sesamstraße hieß es so schön: „Wer, wie was? Wieso, weshalb, warum?… Wer nicht fragt bleibt dumm.“ Kinder sind von Natur aus neugierig, sie wollen verstehen wie die Welt um sie herum funktioniert. Das ist für Eltern häufig anstrengend,  nicht immer haben sie alle Antworten, manchmal wird die Fragerei auch einfach zu viel. Vielleicht hilft es, sich dann vor Augen zu halten, dass Neugier  im gleichen System in Gehirn passiert wie Lernen. „Neugier ist die Antriebsfeder des Lernens“, Neugier  „bewirkt eine bessere Einspeicherung der Antwort und sichert damit ihr besseres langfristiges Behalten“ laut Prof. Manfred Spitzer, dem führenden deutschen Gehirnforscher.

Wie wichtig es ist, möglichst viele Fragen zu beantworten wusste schon Albert Einstein: “Jedes Kind bringt eine göttliche Neugier mit, die so oft frühzeitig verkümmert”. Offensichtlich konnte er sich seine göttliche Neugier erhalten, denn ebenfalls von ihm soll der Ausspruch stammen: “Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig”.

Neugier führte dazu, dass Entdecker unbekannte Gebiete unserer Welt erforscht haben.

Deine Löffelliste und Taschenliste steigern Dein Selbstvertrauen

Die Löffelliste ist Deine Liste der  101 Dinge, die Du noch erleben möchtest, bevor Du „den Löffel abgibst“. Die Idee stammt aus dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ (im Original: „The Bucket List“) mit Morgan Freeman und Jack Nickolson. Bevor er den Löffel abgibt (engl.: kick the bucket) will Morgan Freeman noch eine Menge verrückter Dinge erleben.  Jack Nickolson hilft ihm dabei.  Im Englischen heißt die Löffelliste bucket list.

Egal, ob Du nun Löffelliste oder bucket list bevorzugst, schreib sie einfach. Nimm Dir Zeit am Wochenende, mindestens 2-3 Stunden, in denen Du ungestört bist.

Wenn ein Hindernis im Weg liegt

…dann geh drum herum, oder kletter drüber oder räum es aus dem Weg.

Der Sturm Niklas hat am 31. März und 01. April 2015 viele Bäume entwurzelt. Auf meinem täglichen Spaziergang lag plötzlich ein Baum quer über den Weg. Das fand ich spannend, weil es so eine schöne Metapher für meine Arbeit ist. Ich hab ihn erst mal fotografiert, da ich sofort eine Idee für einen Artikel bekam.

Dann bin ich einfach drum herum gegangen. Das ging sehr einfach, zwar gab es keinen Weg, es war etwas unebener, aber es gab auch keine großen Hindernisse. Ich musste einfach ein paar Schritte mehr machen, das hat sich natürlich positiv auf meinen Schrittzähler ausgewirkt. Ja, ich gebe es zu, ich habe diese wunderbare App auf meinem Smartphone, die mir abends gratuliert, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Das macht Spaß und gibt meinem Mann einen Grund zum Lächeln, denn er hat er es für mich programmiert.

Während ich um den Baum herum ging dachte ich nach, welche anderen Hindernisse es gerade im Leben noch gibt. Wir Menschen neigen ja gerne dazu, über Hindernisse zu lamentieren statt uns gleich zu überlegen, wie ich es entweder aus dem Weg räumen oder umgehen kann.