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Warum ich meinen Garten loslassen musste

Garten Coach Beate

Das Leben ist ein Auf und Ab, ein Kommen und Gehen, Neuanfang und Loslassen. Jetzt war es an der Zeit, meinen Garten loszulassen, denn er war mir plötzlichmehr Last als Freude.

4 Jahre lang habe ich mein eigenes Bio-Gemüse auf 150 qm angebaut. Es hat mir (meistens) viel Freude bereitet, hat mich geerdet und mir geholfen, den Kopf frei zu bekommen. Mein Garten hat mich viel gelehrt, das mir in meiner Arbeit mit meinen Coaching Kientinnen hilfreich war. Er hat mir geholfen, bei mir und hier in Deutschland wieder anzukommen.

Doch im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass mir mein Garten nicht mehr die tiefe Befriedigung und Freude vermittelt hat, wenn ich dort gearbeitet habe.

Hast du Angst, dich zu blamieren?

Angst dich zu blamieren

“Hast du keine Angst dich zu blamieren?” fragte mich eine Coaching-Kollegin im letzten Jahr.

Hintergrund: ich hatte angefangen, meine Angst vor der Sichtbarkeit auf Video zu überwinden und mein erstes Video auf meiner Facebook-Seite hochgeladen. 

Wie möchtest Du gelobt werden?

Vermisst Du manchmal Lob? Würdest Du gerne öfter ein „Danke“ oder „Das hast Du gut gemacht“ hören?

Fällt es Dir leicht, andere zu loben? Wie reagierst Du, wenn Du gelobt wirst? Kannst Du es leicht und charmant mit einem Lächeln annehmen und Dich bedanken? Oder ist es Dir gar peinlich?

Laura Trice traute sich nicht, sich für ein erhaltenes Lob zu bedanken, weil sie sich schüchtern fühlte und weil es ihr peinlich war.

Coach Beate im Interview

Nun gibt es mich auch live und in Farbe. Ein bisschen mulmig war mir schon vor dem Interview, aber dann hat es Spass gemacht und ich war begeistert. Sandra Köster vom Regenta-Verlag war eine tolle Interview-Partnerin.

Mein jahrelanges Training bei Toastmasters hat sicher geholfen.

Schau Dir einfach mein kurzes Interview an und erzähl mir:

Was hat Dir besonders gut gefallen?

Was möchtest Du noch von mir sehen oder hören?

 

Wenn Du bei dem Gedanken an ein veröffentlichtes Video von Dir Magenschmerzen bekommst oder sonstige Angstgefühle, dann ist das der richtige Zeitpunkt um aktiv etwas zu verändern:

  • such Dir entweder einen Toastmasters Club in Deiner Nähe
  • oder ruf mich an: 040-35 73 90 88 und finde heraus, wie ich Dir helfen kann

Was ist Deine Angst?

Sei doch nicht so kompliziert

Coach Beate - Sei doch nicht so kompliziert - Wendepunkte

Vor ein paar Tagen gratulierte ich einer lieben Freundin zum Geburtstag. Sie fragte mich, ob ich mich an ihre erste Geburtstagsfeier vor ungefähr 30 Jahren erinnerte. Nein. Sie konnte es nicht fassen, weil diese Feier für sie ein Wendepunkt in ihrem Leben war.

Meine Freundin hatte nie eine Geburtstagsfeier als Kind. Für mich waren sie jedes Jahr selbstverständlich: meine Mutter hat Kuchen und Torten gebacken, ich durfte Klassenkameradinnen einladen, abends gab es Salate, und dann wurden meine Gäste von ihren Eltern wieder abgeholt. Wir spielten Verstecken und Topfschlagen, tollten draußen herum und hatten eine gute Zeit.

All das blieb meiner Freundin versagt. Nun wollte sie also auch endlich einmal ihren Geburtstag feiern. Sie war voller Angst: die Wohnung zu klein, was, wenn das Essen nicht reicht, was, wenn es nicht schmeckt, und, und, und. 

Werte geben Dir Mut und Selbstvertrauen

Werte treiben uns an, geben uns Orientierung und Halt. Sie helfen uns, Entscheidungen zu treffen; sie sind das, was uns „wertvoll“ und unverzichtbar ist im Leben.

Viele Menschen kennen ihre Werte nicht oder sind sich dieser nicht bewusst. Häufig habe ich mit meinen Coachingklientinnen ihre Wertehierarchie erarbeitet, die ihnen von da ab bei Entscheidungen hilfreich war.

Werte sind Wegweiser bei schwierigen Entscheidungen.

Beispiel: eine neue berufliche Position wird angeboten, die mit einem erheblichen Einkommenszuwachs ausgestattet ist, aber auch viele Überstunden und längere Reisen erfordert. Bei der Frage, ob diese Position akzeptiert werden soll, kann die Wertehierarchie helfen. 

Mir ist nichts mehr peinlich

Coach Beate - Mir ist nichts mehr peinlich

Ist es Dir peinlich, wenn Du Fehler machst? Weshalb eigentlich? Fehler gehören dazu,  wenn wir etwas Neues beginnen, dann geht es am Anfang nicht so gut, vielleicht ein wenig holprig, aber mit jedem Mal geht es besser, ob das nun Laufen oder Auto fahren lernen, eine neue Sprache oder eine neue Aufgabe ist.

Letzte Woche habe ich meinen Newsletter  rausgeschickt, zum ersten Mal mit einem Link für ein Video. Obwohl es in der Vorschau funktionierte war der Link in der E-Mail, die rausging,  verschwunden. Ups, peinlich? Nein, ganz und gar nicht. 

Neugier hilft immer

„Neugier? Das ist ja einfach“ sagte mein Mann mit einem frechen Grinsen als ich anfing zu schreiben. Auf meine Frage „weshalb?“ meinte er: „Frauen sind doch immer neugierig, oder?“ Recht hat er! Ich zumindest bin immer wieder begierig, Neues zu erfahren, zu lernen und auszuprobieren. Er hat es sicher anders gemeint, aber das ist ein anderes Thema 😉

Schon in der Sesamstraße hieß es so schön: „Wer, wie was? Wieso, weshalb, warum?… Wer nicht fragt bleibt dumm.“ Kinder sind von Natur aus neugierig, sie wollen verstehen wie die Welt um sie herum funktioniert. Das ist für Eltern häufig anstrengend,  nicht immer haben sie alle Antworten, manchmal wird die Fragerei auch einfach zu viel. Vielleicht hilft es, sich dann vor Augen zu halten, dass Neugier  im gleichen System in Gehirn passiert wie Lernen. „Neugier ist die Antriebsfeder des Lernens“, Neugier  „bewirkt eine bessere Einspeicherung der Antwort und sichert damit ihr besseres langfristiges Behalten“ laut Prof. Manfred Spitzer, dem führenden deutschen Gehirnforscher.

Wie wichtig es ist, möglichst viele Fragen zu beantworten wusste schon Albert Einstein: “Jedes Kind bringt eine göttliche Neugier mit, die so oft frühzeitig verkümmert”. Offensichtlich konnte er sich seine göttliche Neugier erhalten, denn ebenfalls von ihm soll der Ausspruch stammen: “Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig”.

Neugier führte dazu, dass Entdecker unbekannte Gebiete unserer Welt erforscht haben.

Deine Löffelliste und Taschenliste steigern Dein Selbstvertrauen

Die Löffelliste ist Deine Liste der  101 Dinge, die Du noch erleben möchtest, bevor Du „den Löffel abgibst“. Die Idee stammt aus dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ (im Original: „The Bucket List“) mit Morgan Freeman und Jack Nickolson. Bevor er den Löffel abgibt (engl.: kick the bucket) will Morgan Freeman noch eine Menge verrückter Dinge erleben.  Jack Nickolson hilft ihm dabei.  Im Englischen heißt die Löffelliste bucket list.

Egal, ob Du nun Löffelliste oder bucket list bevorzugst, schreib sie einfach. Nimm Dir Zeit am Wochenende, mindestens 2-3 Stunden, in denen Du ungestört bist.