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Warum ich meinen Garten loslassen musste

Garten Coach Beate

Das Leben ist ein Auf und Ab, ein Kommen und Gehen, Neuanfang und Loslassen. Jetzt war es an der Zeit, meinen Garten loszulassen, denn er war mir plötzlichmehr Last als Freude.

4 Jahre lang habe ich mein eigenes Bio-Gemüse auf 150 qm angebaut. Es hat mir (meistens) viel Freude bereitet, hat mich geerdet und mir geholfen, den Kopf frei zu bekommen. Mein Garten hat mich viel gelehrt, das mir in meiner Arbeit mit meinen Coaching Kientinnen hilfreich war. Er hat mir geholfen, bei mir und hier in Deutschland wieder anzukommen.

Doch im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass mir mein Garten nicht mehr die tiefe Befriedigung und Freude vermittelt hat, wenn ich dort gearbeitet habe.

Wovon hast du die Nase voll?

Loslassen, was dich belastet

Im Augenblick grassieren wieder Erkältungen, ich selbst hatte letztes Jahr um diese Zeit auch eine dicke Erkältung. So schlimm, wie lange nicht mehr. Dabei ernähre ich mich gesund, treibe regelmäßig Sport und gehe möglichst jeden Tag in die Natur.

Die Monate zuvor waren extrem belastend für mich gewesen: im Januar wurde bei meiner Mutter Krebs an der Bauchspeicheldrüse festgestellt, im Juli ist sie verstorben, im August war die Beisetzung. Im September war ich offensichtlich am Ende meiner Kräfte.

Damals habe meine Erkältung zum Anlass genommen, einmal darüber nachzudenken, wovon ich die Nase voll habe. Unser Körper ist ja immer ein wunderbarer Spiegel unserer Innenwelt.

Dieses Warum bringt dich weiter

Dieses Warum bringt dich weiter

 

Wenn du nicht tun magst, was du tun solltest, dann hilft dir dieser kleine Trick, es trotzdem zu tun: Frag dich, warum es wichtig ist, dies zu tun oder zu Ende zu bringen. Dein Warum kann dir helfen, dich zu motivieren, auch wenn dir die Lust dazu fehlt. Dann schaffst du selbst scheinbar Unmögliches

Fortsetzung von: Magische Fragen für mehr Selbstvertrauen

Motivation ist unbeständig, vertrau lieber auf deine inneren Gründe, die dich antreiben.

Sei doch nicht so kompliziert

Coach Beate - Sei doch nicht so kompliziert - Wendepunkte

Vor ein paar Tagen gratulierte ich einer lieben Freundin zum Geburtstag. Sie fragte mich, ob ich mich an ihre erste Geburtstagsfeier vor ungefähr 30 Jahren erinnerte. Nein. Sie konnte es nicht fassen, weil diese Feier für sie ein Wendepunkt in ihrem Leben war.

Meine Freundin hatte nie eine Geburtstagsfeier als Kind. Für mich waren sie jedes Jahr selbstverständlich: meine Mutter hat Kuchen und Torten gebacken, ich durfte Klassenkameradinnen einladen, abends gab es Salate, und dann wurden meine Gäste von ihren Eltern wieder abgeholt. Wir spielten Verstecken und Topfschlagen, tollten draußen herum und hatten eine gute Zeit.

All das blieb meiner Freundin versagt. Nun wollte sie also auch endlich einmal ihren Geburtstag feiern. Sie war voller Angst: die Wohnung zu klein, was, wenn das Essen nicht reicht, was, wenn es nicht schmeckt, und, und, und. 

Heute schon gelobt?

Lob ist mit Worten ausgedrückte Anerkennung. Wie hältst Du es mit dem Lob?  „Nicht geschimpft ist Lob genug“ oder doch eher „Spare mit dem Lob dann hast du Ärger mit der Zeit“? Kannst Du Lob gut annehmen oder fühlst Du Dich  unbehaglich wenn Du gelobt wirst?

In meiner Coachingpraxis und in Toastmasters (Redeangst überwinden, Rede- und Präsentationsfähigkeiten entwickeln) beobachte ich immer wieder, wie sehr gezielt eingesetztes Lob Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken können. Am Anfang kommt häufig noch die Nachfrage: „wirklich?“ oder „meinst du das ernst?“, aber nach und nach gewöhnt sich meine Coachingklientin oder Fellow Toastmaster daran und das Lächeln wird breiter und strahlender. 

Wie Du die Balance in Deinem Leben wieder herstellen kannst

Balance bezeichnet laut Wikipedia:

  • ein Gleichgewicht von entgegenwirkenden Kräften oder Aspekten oder einen Zustand der Ausgewogenheit
  • Ausgeglichenheit

Als Kind habe ich leidenschaftlich gerne gewippt. Wir haben uns unsere Wippe selbst gebaut, indem wir ein Brett über einen großen Holzklotz oder über eine niedrige Mauer gelegt haben. Dann gab es drei Möglichkeiten: herauszufinden, wie man sich an beiden Enden verteilen musste um die Balance zu halten und diese dann so lange wie möglich zu erhalten. 

Jetzt reicht es aber!

Jetzt ist ein unglaublich kraftvolles Wort, das Du sehr gut einsetzen kannst um Dich selbst zu motivieren, Dir Mut zuzusprechen und Dir einen Energieschub zu verschaffen. Jetzt aber! Benutze ich häufig, wenn Dinge nicht auf Anhieb funktionieren und ich noch einen Versuch starte.

Jetzt reicht es aber! habe ich als Kind oft von meiner Mutter gehört wenn ich mal wieder nicht gehorcht habe oder meinen eigenen Kopf durchsetzen wollte. Als Kind fand ich das nervig, heute benutze ich es ganz gezielt wenn ich etwas ändern möchte. Bei mir selbst (z. B. wenn der Hosenbund kneift, dann werden Konsequenzen gezogen) oder wenn ich mit Menschen arbeite, die etwas verändern möchten.  Wenn uns etwas „reicht“, wenn wir „genug“ haben, dann ist das ein  wichtiger Hinweis darauf, dass wir etwas verändern möchten.

Jetzt erst recht! ist für einige Menschen die Reaktion wenn sie hören, dass sie etwas nicht tun sollen oder können. Brian Tracy, einer der bekanntesten amerikanischen Motivationsredner, propagiert Tu es Jetzt! um ein Dringlichkeitsgefühl zu entwickeln, mit dem man produktiver wird. 

Veränderungen sind Leben – Leben ist Veränderung

Fühling - Tulpen - Veränderung - Coach Beate

Leben ist geprägt von Veränderungen, wir durchlaufen verschiedene Stufen in der Entwicklung vom Säugling zum Kleinkind, später Jugendliche und schließlich Erwachsene.

Jeder neue Lebensabschnitt bedeutet neue Veränderungen und damit neue Herausforderungen.  Älterwerden bedeutet Veränderungen, die nicht immer leicht zu akzeptieren sind: die Schwerkraft nimmt zu, bestimmte Körperregionen machen sich auf  den Weg in den Süden, andere breiten sich eher nach Osten und Westen aus, und zwar gleichzeitig.

Jedes Jahr beobachten wir einen Rhythmus von Veränderungen in der Natur: im Winter sind viele Laubbäume kahl, im Frühling treiben sie aus, im Sommer stehen sie in voller Pracht und im Herbst schließlich werden die Blätter bunt und fallen dann ab.

Im Frühling freuen wir uns über die Tulpen, doch bald ist ihre Pracht dahin. Dann kommen die Sommerblüher, und im Herbst leuchten Astern und Dahlien. Aber auch die sind vergänglich.

Veränderungen sind Leben, Leben ist Veränderung.