Träume sind Schaumbäder für die Seele

12 Grundsätze für ein gutes Jahr - Träume sind Schaumbäder für die Seele

Schaumbäder sind pure Entspannung. Eintauchen in den duftenden Schaum, kleine Schaumwölkchen in die Luft pusten,  alle Anspannung aus dem Körper einfach loslassen.

Tagträume lassen die Seele baumeln, stärken Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen und  sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. In Deinen Tagträumen werden  die Einschränkungen des “das geht doch nicht” zum Türöffner des “was wäre wenn“. 

Während wir schlafen helfen uns Träume, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und in die entsprechenden Langzeitspeicher einzusortieren.  Tagträume sind Fantasien, Kopfkino, die wir bei vollem Bewusstsein erleben. Sie sind kein rumspinnen, sondern Psychohygiene. Tagträumen kannst Du sogar lernen.

Tagträume sind Schaumbäder für die Seele

Die Seele darf sich entspannen, einfach mal baumeln, abtauchen in bisher verborgene Räume. Du darfst Deine  versteckten Sehnsüchte zulassen und ausleben. Vielleicht entdeckst Du eine Seite oder eine Facette an Dir, die Dir bisher gar nicht bewusst waren. Vielleicht erlaubst Du Dir, eine heimliche Leidenschaft  auszuleben und auszukosten, wie bereichernd das ist.

In Deinen Tagträumen bist Du Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin in einer Person. Dazu Kostüm- und Maskenbildnerin, und Du gestaltest das Bühnenbild. Du kannst sogar das Wetter verändern und Dich durch Zeit und Raum beamen.

Im Deinem persönlichen Paralleluniversum darfst Du alles sein und in Deinem Sinne gestalten. Tagträumen ist Deine ganz persönliche Psychohygiene oder Meditation.

Tagträume stärken Dein Selbstvertrauen

Angst vor Präsentation vor dem Vorstand? Grummeln im Bauch wenn Du an ein wichtiges Gespräch mit einem unangenehmen Mitarbeiter denkst?

Mach einen Ausflug in das unbekannte Gefilde des was wäre wenn. Ja, was wäre denn, wenn?

Was wäre, wenn die alten Säcke im Vorstand sich plötzlich Deinen neuen Ideen öffnen und Dir freie Hand für die Umsetzung lassen? Wie würde es dann weiter gehen? Was wäre der Gewinn für das Unternehmen und damit auch für den Vorstand?

Was wäre, wenn Du einfach mal für Dich einstehst und dem nervigen Kollegen sagst, was Du von ihm denkst?

Was wäre, wenn Du ihm klar sagst, dass er sich gefälligst um seine eigenen Sachen kümmern soll?

Was wäre wenn Du einfach mal ein paar Tage Auszeit nimmst und an die See oder in die Berge fährst, damit Du Deine Gedanken ordnen kannst?

Was wäre, wenn Du Dich traust, den ersten Schritt zu machen, die Hand auszustrecken zur Versöhnung nach einem Krach?

Was wäre, wenn Du Dich traust Krach zu schlagen wenn Dir die Hutschnur platzt?

Was wäre, wenn Du Dich traust zu springen und entdeckst, dass Du fliegen kannst?

Lass Dich hinein gleiten in Dein Seelenschaumbad der Marke „Was wäre wenn“ und erlaube Dir das Kopfkino der Möglichkeiten, entspanne und genieße.

Tagträume sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung

Wie fühlt sich das an, zurückgekehrt aus dem Land „Was wäre wenn“? Was hat sich verändert? Wie fühlst Du Dich, wie ist Deine Körperhaltung? Welche neuen Ideen und Einsichten hast Du gewonnen?

Nutze Tagträume für Deine Persönlichkeitsentwicklung. Die Aspekte Deines Lebens, mit denen Du nicht ganz zufrieden bist kannst Du in Deinen Tagträumen so lange verändern, bis Du zufrieden damit bist.

Du möchtest kreativer werden? Was wäre dann anders? Wie würdest Du leben, was würdest Du tun? Geh in Deiner Traumwelt spazieren und erschaffe sie neu. Und dann überleg Dir, was Du daraus mit in diese Welt nehmen kannst. Welchen winzigen Schritt kannst Du unternehmen, um Deine Kreativität auch in dieser Welt aufblühen zu lassen.

Du möchtest Motivation und Kraft für die Verwirklichung Deiner Ziele? Erlebe Dich in deinem Traumland und überprüfe, wie es Dir gefällt. Ist es wirklich Dein Ziel? Wie sieht es aus? Wie fühlt es sich an? Was hörst Du? Welche Energie spürst Du und wie kannst Du sie mitnehmen in das Hier und Jetzt? Suche Dir ein Symbol, das Dich immer wieder erinnert, wenn Du die Motivation vergisst.

Du möchtest Belastendes loslassen? Suche Dir eine liebevolle, alles verstehende Vertrauensperson in Deiner Traumwelt. Gestehe ihr Deine geheimsten und dunkelsten Seiten und atme auf. Kehre befreit zurück, voller neuer Energie, weil Du den Ballast losgeworden bist.

Tagträumen kannst Du lernen

Falls Du das Tagträumen verlernt hast weil man es Dir erfolgreich als „Spinnerei“ ausgetrieben hat, dann erlerne es einfach wieder neu.

Schaffe Dir Zeit und Raum für Deine Tagträumereien. Achte darauf, dass Du ungestört bist. Schalte alle Störungen aus, lass Dein Umfeld wissen, dass Du nun „Ich-Zeit“ hast.

Bereite Dich wie im echten Leben auf die Reise vor. Statt Koffer zu packen konzentrier Dich auf etwas Schönes. Oder zünde eine Kerze an, wenn Dir das hilft. Du bist die Reiseleiterin, Du bestimmst die Regeln. Setzte Deine Intention, wie lange Du reisen möchtest. Sicherheitshalber kannst Du Dir einen Timer stellen oder jemanden bitten, leise an die Tür zu klopfen, wenn die Zeit um ist.

Mit mehr Übung fällt es Dir immer leichter zu erkennen, wann die Reise zu Ende ist oder sie selbst bewusst zu beenden.

Konzentriere Dich auf etwas Schönes und dann lass einfach die Träume kommen, alles ist erlaubt, sogar rumspinnen. Spiele Situationen durch, teste, variiere, veränderte Raum, Zeit, Farben, alles, was Dir in den Sinn kommt.

Gegen Ende der Reise suche Dir ein Reiseandenken. Etwas, dass Dich erinnert an die schönen Erlebnisse, etwas, das Dir Kraft gibt, wenn die Erinnerungen an die Reise im Trubel des Alltags unterzugehen drohen.  Das kann ein Symbol sein oder ein Duft, ein Gefühl. Nimm es mit, damit es Dich auch später noch stärkt.

Eins noch: so schön und wichtig Tagträume sind, achte darauf, sie richtig  anzuwenden. Du würdest ja auch nicht den ganzen Tag in der Badewanne verbringen!

Tagträume sind Schaumbäder für die Seele, wende sie dosiert und bewusst  an, damit Du den größten Nutzen hast. Sie helfen Dir, Dein Selbstvertrauen zu stärken, die Seele baumeln zu lassen, Belastendes loszulassen und Dich in Deiner Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Weg vom “das geht doch nicht”, hin zum “was wäre, wenn”.